Verkäufer hat Mangel an verkaufter Ware erst später festgestellt, haftbar?

Hallo Zusammen,

da ich derzeit unter einer privaten Stressituation stehe, habe ich bei einem privaten Notverkauf echt Mist gebaut.

Mich würde interessieren ob ich dafür haften muss. Hier die Sachlage:

Ich habe einen Gegenstand angeboten den ich nur oberflächlich geprüft habe. Es ist ein seltenes Spielzeug, das ich fotografiert hatte, aber nicht geprüft ob alle Einzelteile da sind. Zudem habe ich es aufgrund meiner Notsituation versäumt, zu schauen, was es tatsächlich wert ist und bin erst darauf aufmerksam geworden weil so viele Anfragen kamen, nachdem ich schon mit einem Käufer einig war.

Ich habe dem Käufer meine Situation geschildert und gebeten den Kauf rückgängig zu machen, worauf ich bisher noch keine Antwort habe. Ich habe aber klar geschrieben, das es mein Fehler war und das ich das Teil im Zweifel auch für den vereinbarten Preis versende, wenn er darauf besteht. Ich will nicht noch mehr Ärger, als das ich im Moment eh schon habe. Daher würde ich es zähneknirschend hinnehmen und hab das Paket auch schon gerichtet.

Dabei ist mir aber aufgefallen, das ein Teil fehlt, von dem ich ausgegangen bin, dass es dabei ist.

Somit habe ich den Käufer auch nochmal geschrieben und auf den Mangel hingewiesen.

Nun könnt der aber sagen, ich behaupte es sei unvollständig, damit ich es nicht versenden muss, weil ich ja um Kulanz beim Rücktritt gebeten habe. Dem ist aber nicht so. Ich habe den tatsächlichen Wert erst festgestellt als ich gegoogelt habe, ob wirklich alles da ist, da ich bei sowas sehr zuverlässig bin. Wie gesagt, ich stehe auch notfalls zu dem Fehler der Werteinschätzung.

Nur was mir jetzt Sorgen bereitet: Besteht der Käufer auf mangelfreie Lieferung, kann ich die nicht leisten.

Müsste ich das Spielzeug selbst beschaffen um das fehlende Teil zu ersetzen, würde ich mindestens das fünffache, von dem was ich mit dem Verkäufer vereinbart habe, bezahlen.

Ich habe es für 50€ verkauft, die Beschaffung des Teils würde mich mindestens 250€ kosten.

Ich will auch kein Stress mit Anwalt oder so, daher müsste ich da im Zweifel durch.

Aber hätte der Käufer das Recht drauf zu bestehen, bzw. müsste ich ihm im Zweifel das Geld für die vollständige Beschaffung geben?

Danke für eure Hilfe!

Recht, eBay, Mangel, Verkauf
Ist das Abzocke und was soll ich tun?

Hallo,

Undzwar bin ich grad dabei meine Switch Lite zu verkaufen. Über Facebook hat sich ein Interessent gemeldet der sie haben will. Nun ist es aber so,das ich 50€ Versicherungskosten für den Versand zahlen soll,die ich aber nicht habe 🤷🏼‍♀️ Habe versucht dem Mann das zu erklären,er geht jedoch nicht drauf ein und schreibt stattdessen dies hier:

Lassen Sie mich Ihnen die Situation erklären, FEDEX bittet Sie lediglich, die Kurierversicherungskosten in Höhe von 50 Euro zu übernehmen, um den Kurier während des Versands abzusichern. Grund, aus dem ich dir 50 Euro mehr auf den Anfangsbetrag lege, damit du am Ende keinen Cent verlierst. Die Versandkosten habe ich bereits an FEDEX bezahlt. Die Mail wurde bereits von FEDEX versendet. Sie müssen lediglich die von FEDEX verlangten Gebühren bezahlen, um sie zu erhalten. Bitte beachten Sie andernfalls, dass FEDEX mir im Falle eines Widerrufs der Zusendung die bereits gezahlten Gebühren nicht zurückerstattet. Vielen Dank für Ihr Verständnis und halten Sie mich bitte auf dem Laufenden. Beachten Sie jedoch, dass die von FEDEX verlangten 50 EURO Gebühren nicht verloren gehen. Wenn Sie es bemerkt haben, habe ich 50 EURO mehr auf die Post gelegt. Sie müssen sich also keine Sorgen machen. Jetzt bin ich derjenige, um den man sich Sorgen machen muss. Denn ich verliere Geld, wenn Sie die geforderten Gebühren nicht bezahlen.

Was soll ich jetzt tun? Habe meine Adresse bereits gegeben,weil ich dachte das es anders verläuft 🙄

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Selbstgebaute Lampe verkaufen (Privat)?

Hi,

ich fang mal ganz vorn an :) …Ich möchte gerne meine Kreativität und mein handwerkliches Geschick ausleben. Mir wurde schon sehr häufig von Freunden und Familie gesagt, dass meine Ideen wirklich gut sind und auch die Umsetzung sehr gut ist, daraufhin folgt meist ein „Warum verkaufst du es nicht?!“.

Insgeheim ist es auch schon seit Jahren mein Wunsch neben meinem Hauptjob was eigenes zu machen, aber irgendwie habe ich mich nie getraut, bis jetzt…ich möchte es jetzt angehen, aber hier wirds dann schwierig…

Ich stelle momentan nur etwas her, wenn Bedarf besteht, aber mein Kopf platzt vor Ideen. Darunter am häufigsten selbstgebaute Lampen, die zerbrechen mir aber was den Verkauf angeht, das Köpfchen. Bei Dekoartikeln wie Skulpturen besteht meines Erachtens überhaupt kein Problem.

Zurück zu den Lampen :) Ich würde sie gerne als Privat verkaufen, wenn ich sie gebaut habe und auch meinen Namen drauf setzen. Ich würde unter die Anzeigen auch schreiben „„Der Verkauf erfolgt unter Ausschluss jeglicher Sachmangelhaftung“ (Quelle: mdr.de), „Die Haftung auf Schadenersatz wegen Verletzungen von Gesundheit, Körper oder Leben und grob fahrlässiger und/oder vorsätzlicher Verletzungen meiner Pflichten als Verkäufer bleibt davon unberührt/bleibt uneingeschränkt." (Quelle: mdr.de) und „Da Privatverkauf, keine Rücknahme und keine Garantie!“.

Trotz alledem werde ich die Produkte so sicher wie nur möglich machen, da ich auch, wenn ich keine Haftung gebe nicht möchte, dass irgenwas passiert. Dafür ist mein Gewissen viel zu groß! Zumal ich trotz Privatverkauf und Haftungsausschluss noch eine/n Elektriker/in drüber gucken lassen würde.

Jetzt meine Fragen:

Muss ich die Produkte dann trotzdem zertifizieren lassen?
Man sagte mir, dass ich damit aus allem raus wäre und rechtlich auf der sicheren Seite. Stimmt das? Ich halte es irgendwie für gefährliches Halbwissen und es erscheint mir auch irgendwie zu einfach.

Vielen Dank

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